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Die Herausgeberinnen und Herausgeber

 

Christiane Caemmerer, geb. 1952,

Dr. phil.  Literaturwissenschaftlerin und wissenschaftliche Bibliothekarin.

Wissenschaftliche Biografie: Bis 1994 wiss. Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin, Redakteurin der Reihen III (1640-1730) und IV (1720-1830) des Bio-Bibliographischen Lexikons: DIE DEUTSCHE LITERATUR

2006-2018 Leiterin des Referats Einblattmaterialien (Porträts, Flugblätter, Exlibris, Speisekarten) in der Handschriftenabteilung an der Staatsbibliothek zu Berlin.

Arbeitsschwerpunkte: Bukolik der Frühen Neuzeit, Literatur des frühen 20. Jahrhunderts, Typologie und Geschichte der Flugblattpropaganda des ersten und zweiten Weltkriegs, Nachkriegsliteratur.

Publikationen: Siegender Cupido oder Triumphierende Keuschheit. Deutsche Schäferspiele des 17. Jahrhunderts (1998)

Herausgeberin u. a.: Dichtung im Dritten Reich? – Zur Literatur in Deutschland 1933 –1945. Zusammen mit Walter Delabar (1996);

Ach, Neigung zur Fülle. Zur Rezeption barocker Literatur im Nachkriegsdeutschland. Zusammen mit Walter Delabar (2001);

Fräuleinwunder literarisch – Literatur von Frauen zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Zusammen mit Walter Delabar u. Helga Meise (2005);

Aufsätze u. a.: Anne Strelau: Generation Golf – weiblich oder german psycho. Karen Duves zweiter Roman „Dies ist kein Liebeslied“, ein Poproman. In: Fräuleinwunder literarisch (2005);

Vertragsbruch! Der autobiografische Pakt in „Vom Feuer“. In: Eine Welt aus Sprache – zum Werk von Gerlind Reinshagen (2007);

„Gentlemen prefer Blondes“. Amerika-Stereotype in deutschen Feindflugblättern des Zweiten Weltkrieges und eine ihrer Vorlagen. In: Im Pausenraum des Dritten Reiches (2008);

Kaffeehaus und Kuchen. Der Krieg als Medienereignis. Einblattdrucke als Bildergeschichten zu den Schlesischen Kriegen. In: Das deutsche Kulturerbe in Schlesien (2014);

Deutsche Schäferspiele im 17. Jahrhundert. Eine Textsorte und ihre Funktionen. In: Idyllik im Kontext von Antike und Moderne (2015);

(mit Michela Scheibe u.a.) Bibel, Thesen, Propaganda. Die Reformation erzählt in 95 Objekten (2017).

Flugblätter. In: Handbuch Sprache und Politik (2017)

 

Walter Delabar, geb. 1957

apl. Prof. Dr. phil., lehrt an der Leibniz Universität Hannover, lebt in Berlin als selbständiger Wissenschaftler, Texter und Unternehmer

Arbeitsschwerpunkte: Literatur und Kultur des 17.-21. Jh., Modernitäts-, Medien- und Kulturtheorie.

Publikationen u. a.: Was tun? Romane am Ende der Weimarer Republik (2. Aufl. 2004), Klassische Moderne (2009); Einführung in die literaturwissenschaftlichen Arbeitstechniken (2009);

Herausgeber u. a.: Improvisationen in mehr als zwei Bildern. Brecht, Valentin u.a. (mit Gregor Ackermann) (2015);

Das riskante Projekt. Die Moderne und ihre Bewältigung. Band II. (mit Simon Huber, Behrang Samsami u. Ines Schubert) (2015);

Weibisch, frankophil und (nicht nur) von Männern gemacht. Zum Feuilleton am Beginn des 20. Jh. (mit Werner Jung) (2016);

Transgression und Intermedialität. Die Texte von Kurt Schwitters (mit Isabel Schulz u. Ursula Kocher) (2016);

Kleiner Mann in Einbahnstraßen. Funde und Auslassungen zu Irmgard Keun und anderen (mit Gregor Ackermann) (2017);

Fräuleinwunder. Zum Literarischen Nachleben eines Labels. (mit Christiane Caemmerer u. Helga Meise) (2017);

Eine gefährliche Straße. Mediale Produktionen, Revolutionen und Diskussionen im frühen 20. Jahrhundert. (mit Gregor Ackermann) (2019)

 

Helga Meise, geb. 1953

Professeur des universités an der Université de Reims Champagne-Ardenne (URCA), Frankreich (Neuere deutsche Literatur und Ideengeschichte der deutschsprachigen Länder)

Arbeitsschwerpunkte: Literatur von Frauen 16.-21. Jahrhundert, Schriftlichkeit, Leseforschung, erotisch-pornographische Lesestoffe, Bibliotheken von Fürstinnen im 18. Jahrhundert.

Publikationen u. a.:

Das archivierte Ich. Schreibkalender und höfische Repräsentation in Hessen-Darmstadt 1624-1790 (2002);

Fräuleinwunder. Zum literarischen Nachleben eines Labels (mit Christiane Caemmerer u. Walter Delabar) (2005);

Sammeln, Lesen, Übersetzen als höfische Praxis der Frühen Neuzeit. Die böhmische Bibliothek der Fürsten Eggenberg im Kontext der Fürsten- und Fürstinnenbibliotheken der Zeit (mit Jill Bepler) (2010);

Sophie von La Roche et le savoir de son temps (2012);

Maria Anna Sager, Die verwechselten Töchter, eine wahrhafte Geschichte, in Briefen entworfen von einem Frauenzimmer, Prag 1771, Nachwort von Helga Meise (2014);

Maria Anna Sager, Karolinens Tagebuch ohne ausserordentliche Handlungen oder gerade so viel als gar keine, Prag 1774, Nachwort von Helga Meise (2013);

Hybridisierungen – Hybridations (mit Thomas Nicklas u. Christian E. Roques) (2015);

Fräuleinwunder. Zum Literarischen Nachleben eines Labels (mit Christiane Caemmerer u. Walter Delabar) (2017);

„in Wollust betäubt“. Unzüchtige Bücher im deutschsprachigen Raum im 18. und 19. Jahrhundert (mit Johannes Frimmel u. Christine Haug) (2018).